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Schwimmbad, Spielplatz und Schule - Das sind die Pläne für 2016

15.01.2016 19:20:16 | mz-web@mail.de | Detlef Valtink

schuleAlslebens Stadtoberhaupt fordert für das neue Jahr Bürgerengagement - beim Umzug der Schule und dem Schutz vor Vandalen.

Noch liegt die ehemalige Sonderschule im Dornröschenschlaf. Dieser wird in wenigen Tagen beendet, wenn die Handwerker anrücken. Die tatkräftige Unterstützung der Alslebener wird in den Sommerferien notwendig werden, wenn die Grundschule in ihr neues Domizil einziehen soll.

Einen Neujahrsempfang wird es in Alsleben auch in diesem Jahr nicht geben, obwohl die Saalestadt allen Grund hätte, auf die Leistungen im Jahr 2015 mit Stolz zurückzublicken. Und sich auf das zu freuen, was in diesem Jahr geschaffen werden soll. „Wir möchten uns immer dann bedanken, wenn die Projekte abgeschlossen sind. Es wirklich einen Grund gibt, um zu feiern“, verweist Reinhard Schinke auf die seit Jahren übliche Vorgehensweise. Und ist davon überzeugt, dass es in diesem Jahr mehrfach die Gelegenheit geben wird, die Sektgläser zu heben. Denn drei Großprojekte, die seit Monaten den Alslebener Kommunalpolitikern stressige Zeiten beschert haben, sollen abgeschlossen werden.

schuleSchwimmbad

Dazu zählt das Schwimmbad, in dem noch ein paar Restarbeiten anstehen, die bis zum März über die Bühne gebracht sein müssen. Dann soll das Wasser in dem Becken abgelassen, die Anlage gereinigt und das Bad wieder aufgefüllt werden. Notwendige Schritte, damit im April der so wichtige Probelauf durchgeführt werden kann. „Wenn das Wetter es zulässt, wollen wir im Mai das Schwimmbad öffnen“, so Reinhard Schinke. Nur ein paar Wochen später soll dann auf dem neuen Spielplatz im Turngarten der Bär steppen.

Der wird mit einem Fest zum 1. Juni, dem Kindertag, seiner Bestimmung übergeben. Der Bürgermeister hofft, dass bis dahin die Grünanlagen angewachsen sind und Grün sprießt. Sozusagen Gras über die Sache gewachsen ist, die momentan eine feuchtigkeitsdurchzogene grundlose Fläche ist. „Das wird eine sehr schöne Anlage, die hoffentlich auf großen Zuspruch stößt. Und auf die die Alslebener ein wachsames Auge haben sollten, damit Vandalismus keine Chance hat“, hofft Reinhard Schinke.

Genauso freut er sich darauf, dass das Thema Grundschule jetzt in der Spur ist, wo es immer hin sollte. Bald zu sehen, wie sich etwas bewege, die Sache wachse und dann zum neuen Schuljahr zum tragen komme, sei von großer Vorfreude geprägt. Doch der Bürgermeister weiß schon jetzt, dass spätestens in den Sommerferien die tatkräftige Hilfe der Einwohner benötigt wird. Um pünktlich zum neuen Schuljahr alles an Ort und Stelle zu haben, bleiben nur die Ferien, um die Einrichtung von A nach B zu transportieren. „Wir wären sehr verbunden, wenn dann so viele wie möglich mit anfassen“, appelliert Schinke an die Hilfsbereitschaft der Alslebener. In diesem Jahr sollen aber auch noch andere wichtige Projekte in Angriff genommen werden. Unter anderem wird es nach fünf Jahren Stillstand wieder Bewegung in der Grundwasserproblematik in der Thomas-Müntzer-Siedlung geben. Wenn die Kanal- und Grabenarbeiten abgeschlossen sind, hofft Reinhard Schinke, dass das Wasser dann halbwegs unter Kontrolle gebracht ist. Und auch in der Friedhofstraße sollen die Bagger zum Straßenausbau anrollen. (mz)

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